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Jury prämierte die Sieger des studentischen Ideenwettbewerbs für ein Innovationsquartier im Wissenschaftspark Kiel

19. Mai 2015 von i.schroeder

Am 13.02.2015 wurden im Wissenschaftszentrum die drei besten Semesterarbeiten im studentischen Ideenwettbewerb für ein Innovationsquartier im Wissenschaftspark ausgezeichnet. Die Jury unter der Leitung von Prof. Noennig von der Architekturfakultät aus Dresden einigte sich nach Vorstellung der einzelnen Projekte von zehn Studenten auf den Sieger Konstantin Doll. Der Dresdner Architekturstudent räumte für seinen Entwurf „Innovation der Module – Raum für expandierende Idee“ 2.000 Euro ab. Das Konzept präsentiert eine verschachtelte Containersiedlung für Existenzgründer, die jederzeit erweiterbar ist. Gegenüber ist ein Büroriegel geplant, der für die gewachsenen Firmen größere Räume zu Verfügung stellt. In der Mitte befindet sich ein Platz zum Verweilen mit Kantinen und Cafés. Auch ein Nahversorger und ein Boardinghouse für Gastdozenten oder Studenten sind in diesem Entwurf mit bedacht worden.

 

Zur Entwicklung einer zentral gelegenen Freifläche wurde zwischen der Wissenschaftspark Kiel GmbH und der Technischen Universität Dresden ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag geschlossen. Kernziel des Projektes war die Schaffung eines Innovationsquartiers (IQ), das über vielfältige Nutzungsangebote wie auch hohe architektonische und urbane Qualitäten verfügt. Um den Wissenschaftspark stimmig in das städtische Umfeld einzubinden, sollte im Rahmen der Master­planerstellung ausgelotet werden, welche potentiellen Nutzungen für die Freiflächen in Frage kommen und wie diese in ein übergeordnetes Gesamtentwicklungskonzept integriert werden können.

 

Im nächsten Schritt gilt es nun, die Umsetzbarkeit des Masterplans mit den baurechtlichen Gegebenheiten in Einklang zu bringen. „Die Zusammenarbeit mit den hochmotivierten und talentierten Studenten sowie ihrem Professor war eine wichtige Bereicherung für die weitere Entwicklung des Geländes zu einem Innovationsquartier“ resümiert Dirk Cordes, Geschäftsführer der Wissenschaftspark Kiel GmbH.

 

Die Arbeiten wurden unter der Leitung von Prof. Noennig vom Bürgermeister Peter Todeskino von der Landeshauptstadt Kiel, dem Kanzler Frank Eisoldt von der Christian-Albrechts-Universität, dem Geschäftsführer Werner Kässens von der Kieler Wirtschaftsförderung, der Aufsichtsratsvorsitzenden Katja Günther und der Geschäftsführerin Dr. Inge Schröder von der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH sowie den Geschäftsführern Dirk Cordes und Sven Jahnke der Wissenschaftspark Kiel GmbH bewertet.

 

Die prämierten Entwürfe sind im Wissenschaftszentrum ausgestellt.